RATGEBER · ÖSTERREICH · IO
Konkurs abwenden in Österreich.
Sanierungsverfahren nach IO 2026.
Die österreichische Insolvenzordnung (IO) bietet mit dem Sanierungsplan eine Möglichkeit, einen Konkurs zu vermeiden und das Unternehmen zu erhalten — Mindestquote 30% (oder 20% bei Eigenverwaltung).
HINWEIS · KEINE RECHTSBERATUNG
Wichtiger Hinweis — Keine Rechtsberatung
Die Informationen auf dieser Seite dienen ausschliesslich der allgemeinen Information und ersetzen keine individuelle Rechtsberatung. Alle Angaben beziehen sich auf österreichisches Recht (IO) und können sich durch Gesetzesänderungen oder Rechtsprechung ändern.
Empfehlung: Für verbindliche rechtliche Auskünfte wenden Sie sich bitte an einen Rechtsanwalt mit Schwerpunkt Insolvenzrecht.
Der Sanierungsplan nach österreichischem Recht ermöglicht eine Entschuldung mit mindestens 30% Befriedigungsquote innerhalb von 2 Jahren. Bei Eigenverwaltung genügt eine Quote von 20%. Die Annahme erfordert die Zustimmung der Gläubigermehrheit.
§ 140ff IOWas ist ein Sanierungsverfahren in Österreich?
Das Sanierungsverfahren nach § 140ff IO ist ein gerichtlich überwachtes Verfahren zur Entschuldung eines Unternehmens. Im Gegensatz zum Konkursverfahren bleibt das Unternehmen bestehen und zahlt nur einen Teil der Schulden zurück.
Welche Mindestquoten gelten beim Sanierungsplan?
| Verfahrensart | Mindestquote | Zahlungsfrist |
|---|---|---|
| Sanierungsplan ohne Eigenverwaltung | 30% | 2 Jahre |
| Sanierungsplan mit Eigenverwaltung | 20% | 2 Jahre |
| Konkursverfahren | 0-5% (typisch) | 12-24 Monate |
Was macht ein Masseverwalter?
Der § 80ff IO Masseverwalter wird vom Gericht bestellt und übernimmt die Verwaltung des Unternehmens während des Insolvenzverfahrens. Er prüft Forderungen, verwertet Vermögenswerte und verteilt die Quote an die Gläubiger.